Oberschule an der Egge

mit Gymnasialer Oberstufe

„Fridays For Future“ – Klimademonstration am 15. März 2019

Ein Bericht von: Franziska Schäfer, Marie-Sophie Walkowiak (Q1 Biologie-Profil)

Am 15. März 2019 gab es die bislang größte Klimademonstration weltweit. In 2083 Städten in insgesamt 125 Ländern sind über 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler, und Studenteninnen und Studenten, aber auch Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrer und sogar Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Straße gegangen, um für einen nachhaltigeren Klimaschutz zu demonstrieren. Allein in Bremen wurden 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Die Hauptziele der Schüler- und Studentenbewegung sind der Kohleausstieg, die Verminderung fossiler Brennstoffemissionen und die Investition in erneuerbare Energien. Durch die weltweiten Demonstrationen sollen Politiker auf klimapolitische Probleme aufmerksam gemacht und zum schnellen Handeln bewegt werden. Die weltweite Bewegung ins Leben gerufen hat die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden.

Freitag, der 15. März, kurz vor neun Uhr am Morgen. Wir nehmen den Zug um in die Bremer Innenstadt zu fahren, wo wir uns auf dem Bahnhofsvorplatz zur Demonstration versammeln. Schon im Zug werden wir von Menschen angesprochen, die es als positiv empfinden, dass wir für einen besseren Klimaschutz demonstrieren wollen. Um viertel vor zehn treffen wir am geplanten Treffpunkt ein und um zehn Uhr beginnen einige Aktivisten Reden zu halten. Die Demonstranten erheben ihre Stimmen zu gemeinsamen Parolen wie: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ und die Stimmung heizt sich langsam auf. Um halb elf geht es dann los. Viele haben Plakate mitgebracht, die mit Sprüchen und Bildern bemalt sind, mit denen wir nun durch die Bremer Innenstadt laufen. Einige Schaulustige haben sich am Straßenrand versammelt oder gucken den Demonstranten aus ihren Fenstern zu. Auch ein paar wenige Gegendemonstranten fallen uns am Straßenrand auf. Aber selbst als es anfängt zu regnen, bleibt die Stimmung unter den Aktivsten weiterhin positiv und es scheint so, als würde keiner den Regen weiter beachten. Zum Ende hin versammeln sich alle auf dem Marktplatz und nochmals halten einige Aktivisten sehr energisch Reden zum Thema Umweltschutz.


Einige Schülerinnen und Schüler, so wie Malie Labuhn, hatten Plakate vorbereitet.

Am Bremer Hauptbahnhof versammelten sich die Demonstranten, darunter auch Franziska Schäfer und Marie-Sophie Walkowiak.

Um etwa halb zwei verlassen wir die Demonstration und sind uns einig, dass es eine sehr gute Entscheidung war mitzudemonstrieren und dafür die Schule nicht zu besuchen. Mit einem guten Gefühl fahren wir nach Hause und beschließen, bei der nächsten großen Demonstration wieder mitzumachen.