Oberschule an der Egge

mit Gymnasialer Oberstufe

Willkommen im Fachbereich Biologie

„Die Biologie, die Erforschung des Lebens, ist im menschlichen Geist tief verwurzelt. Menschen halten sich Tiere, pflegen Zimmerpflanzen (….) und besuchen Zoos und Naturparks. Die Biologie ist der wissenschaftliche Zweig dieser menschlichen Neigung, sich mit anderen Lebensformen verbunden zu fühlen und Neugier für sie zu entwickeln. Sie ist eine Wissenschaft für Abenteurer und Detektive (…)“ (Campbell A. in Biologie).

Genau diese biologische Vielfalt wollen wir dir an der Egge näher bringen. Einen ersten Einblick in unseren Fachbereich kannst du schon jetzt und hier gewinnen.

Das sind wir

Unterrichtende Lehrkräfte im aktuellen Halbjahr:

  • Herr Bannas
  • Frau Choudhry
  • Frau Claassen
  • Frau Haskamp
  • Frau Kapala
  • Frau Koc
  • Frau Koch
  • Frau Kurpiela
  • Herr Lal
  • Frau Pfannenschmid
  • Frau Özdemir

Aktuelles aus der Biologie

  • Das neue Schülerlabor der Egge ist fertig

    Das lang ersehnte Forscherlabor der Oberschule an der Egge ist fertig. Künftig können nun Jungforscherinnen und Jungforscher experimentieren und auch außerhalb der Unterrichtszeit ihren Forscherdrang stillen. So bietet der Laborraum sieben Schülerinnen und Schülern gleichzeitig Platz. Die Einweihung des Schülerlabors … Weiterlesen

  • Engagement, das sich lohnt!

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland für jährlich über 350.000 Todesfälle (Jahr 2015) verantwortlich und damit hierzulande die häufigste Todesursache (rund 39 Prozent aller Todesfälle). Einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Rauchen. Be Smart – Don’t Start, der bundesweite Wettbewerb für … Weiterlesen

  • Wettbewerb: Internationale Junior Science Olympiade (IJSO)

    Für alle naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler besteht nun die Möglichkeit der Teilnahme an der Internationalen Junior Science Olympiade, kurz: IJSO. Die IJSO zielt ab auf „Allrounder“ in den Naturwissenschaften, also Jugendliche, die sich fächerübergreifend für Fragestellungen aus Biologie, Physik … Weiterlesen

  • Filmabend zum Thema Lebensmittelverschwendung im DOKU Blumenthal

    Mindestens 11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland entsorgt – und da sind die Verluste auf Feld und im Stall noch nicht mitgerechnet. Durchschnittlich werden im Haushalt bis zu 20 % der Einkäufe entsorgt. Aber auch im Handel, in … Weiterlesen

  • Neuer Laborraum

    Naturwissenschaftliche Forschungsarbeiten spielen seit jeher eine zentrale Rolle im Schulalltag an der Oberschule an der Egge in Blumenthal. Dies soll nun künftig noch weiter forciert werden: „Ein langfristiges Ziel ist die Anerkennung als MINT-Schule“, sagt Frederike Haskamp, eine von zwei … Weiterlesen

So lernen wir: Biologie in der Sekundarstufe I

In den Klassen 5 – 10 entdecken die Schüler und Schülerinnen biologische Vielfalt und handeln verantwortungsvoll, kreativ, forschend.

In der Sekundarstufe I begegnet den Schülern und Schülerinnen ein für sie womöglich noch völlig unbekanntes Unterrichtsfach: Naturwissenschaften. An unserer Schule bildet der Biologieunterricht in den Klassen 5 – 7 eine Teildisziplin dieses Unterrichtsfaches, das zweistündig unterrichtet wird. Erst ab der 8. Klasse findet eine Differenzierung statt und die drei naturwissenschaftlichen Fächer – Chemie, Physik und Biologie – werden als eigenständige Fachwissenschaften unterrichtet.

Dieses ermöglicht den unterrichtenden Lehrkräften einen fächerübergreifenden Zugriff auf die vielfältigen Themen der drei Fächer. Zudem knüpfen wir damit an das den Schülern und Schülerinnen noch vertraute Prinzip des „Sachkunde“ – Unterrichts der Grundschulen an. Der naturwissenschaftliche Unterricht orientiert sich dabei stets an Phänomenen aus der alltäglichen Erfahrungswelt der Kinder.

Durch diese integrierte Betrachtung naturwissenschaftlicher Phänomene werden bereits sehr früh spezifische Arbeitsweisen erlernt, die allen drei Unterrichtsfächern gemein sind. So wird beispielsweise der richtige (und vor allem sichere!) Umgang mit dem Bunsenbrenner geübt oder Präparate hergestellt, um diese mithilfe des Lichtmikroskops zu betrachten. Eine weitere Besonderheit in diesem Zusammenhang ist das in Klasse 6 unterrichtete Profilfach „Sehen und Entdecken“, das als Vorbereitung für die Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb dient. Dabei lernen die Schüler und Schülerinnen, alltägliche Fragestellungen aufzugreifen, um an diesen mithilfe eigenständig durchgeführter Experimente intensiv zu forschen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass gerade unsere Jüngsten viel Neugier, Freude und Kreativität in ihrer Rolle als Jungforscher und Jungforscherinnen entwickeln.

Die Themen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 sind unter anderem

  • Pflanzen und Tiere in ihrem Lebensraum
  • Gesund bleiben
  • chemische Stoffe
  • elektrische und Sonnenenergie

Die erlernten methodischen Fähigkeiten sind nicht nur Vorraussetzung für die Ausbildung einer naturwissenschaftliche Grundbildung, sondern auch für eine erfolgreiche Teilnahme an dem getrennt stattfindenden Fachunterricht der Mittelstufe, der nun zunehmend komplexer wird. Durch die Betrachtung ökologischer Zusammenhänge, dem Zusammenspiel der Organe unseres Körpers und den Grundlagen der Genetik wird das vernetzte Denken gefördert und das notwendige Grundwissen für den Eintritt in die Gymnasiale Oberstufe erlangt.

Auf dem Weg zum Abitur: Biologie in der Sekundarstufe II

In der Vorbereitung auf das Abitur wird das Handeln der Schüler und Schülerinnen eigenverantwortlich, wissenschaftsorientiert, produktiv.

Mit dem Beginn der Gymnasialen Oberstufe bereiten wir dich durch einen fachlich anspruchsvollen Unterricht auf die Anforderungen der schriftlichen bzw. mündlichen Abiturprüfungen vor. In der Einführungsphase werden die dafür notwendigen Grundlagenkenntnisse und methodischen Fähigkeiten – aufbauend auf deinen bereits vorhandenen Fähigkeiten aus der Sekundarstufe I – vermittelt. Inhaltlich befassen wir uns mit dem für uns Biologen grundlegenden Begriff der Zelle (…)

Im Unterricht der Q1 und der Q2 wird zunehmend deutlich, dass biologisches Wissen und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in der heutigen Zeit einen immer größeren Stellenwert erhalten, um den zahlreichen Herausforderungen wie z. B. Klimawandel, Genveränderungen, Umweltschutz sowie Krankheiten wie Aids oder Krebs begegnen zu können. Nicht zuletzt beeinflussen diese zunehmend politische Entscheidungen und haben so Einfluss auf unsere Gesellschaft und unser Wertesystem.

Wir verstehen es daher als Aufgabe unseres pädagogischen und fachlichen Handelns, den Einfluss unseres menschlichen Handelns zu reflektieren. Die Folgen für Organismen und ihre Umwelt abschätzen zu können, lässt uns letzten Endes verantwortungsvoll und nachhaltig mit den Ressourcen unserer Erde umgehen. Einen Rahmen für derartige Zusammenhänge geben uns die Themen der Ökologie. Darüber hinaus beschäftigen wir uns in der Q1 mit dem spannenden Inhaltsfeld der Genetik und tauchen ein in die molekulare Grundlage allen Lebens – Dabei entwickeln wir nicht nur ein Verständnis für den Aufbau der DNA, sondern betrachten auch die Ursachen von Krankheiten wie Krebs. Diese Beschäftigung mit genetisch bedingten Krankheiten führt uns unweigerlich in den Bereich der Bioethik. Im Zusammenhang mit den Möglichkeiten einer humangenetischen Beratung üben wir das Diskutieren ethischer Werte und Normen und fördern damit überfachliche, für die Teilhabe an der Gesellschaft notwendige Kompetenzen.

Individuelle Förderung

Wir finden Wege, um den Schülern und Schülerinnen einen bestmöglichen Abschluss für einen sicheren Anschluss zu ermöglichen.

Das Lernen in der Schule hat sich im Rahmen von Inklusion und heterogenen Klassen gewandelt. Damit stehen die Individualisierung des Lernens und die Förderung jeder/jedes Einzelnen mehr denn je im Mittelpunkt der Planung, Durchführung und Evaluation des Unterrichts. Uns liegt viel daran, unseren Schülern und Schülerinnen Wege und Chancen zu eröffnen, die erfolgreiche Lernprozesse ermöglichen und individuelle Lernziele erreichbar machen.
Nicht selten stellen wir fest, dass unsere Schüler und Schülerinnen durch den Besuch unterschiedlicher Grundschulen mit vielen verschiedenen Vorstellungen vom naturwissenschaftlichen Arbeiten in den Biologieunterricht kommen. Damit einher gehen häufig auch Unterschiede im Bezug auf biologisches Vorwissen.

Zur Feststellung des aktuellen Wissensstandes sowie der Stärken und Schwächen jeder/jedes Einzelnen sind Beobachtungen im Unterricht bzgl. des Sprachgebrauchs, Texte und andere Hausaufgaben und Eingangstests, welche die notwendigen Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung einzelner Unterrichtseinheiten messen, wichtige Diagnoseinstrumente. Die diagnostizierten Stärken und Schwächen werden sowohl bei der Planung als auch der Durchführung des Biologieunterrichts berücksichtigt, indem wir problemorientierte Lerninhalte auswählen, durch die sich ein direkter Bezug zur Lebenswelt unserer Schüler und Schülerinnen herstellen lässt. Das Lösen von naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Problemen, d.h. die Aufgabenbewältigung, fördert die Motivation der Lerngruppe unabhängig von ihren unterschiedlichen (Vor-)Kenntnissen. Bei der Durchführung nutzen wir die Möglichkeiten der inneren Differenzierung, indem wir den Klassenunterricht zeitweise aufbrechen, um kleinere Lerngruppen zu schaffen. So können leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gezielt Defizite aufarbeiten, während leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler durch zusätzliche Aufgaben gefordert werden.

Zudem wird in jedem Halbjahr (mindestens) eine Klassenarbeit verbindlich geschrieben. Hier fördern wir die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung, indem die Lehrkraft vor jeder schriftlichen Form der Leistungsüberprüfung eine sogenannte Checklist herausgibt, die gleichzeitig als Selbsteinschätzungsbogen genutzt werden kann. Diese Checklist zeigt konkret auf, welche Inhalte der Unterrichtseinheit prüfungsrelevant sind. Außerdem ermöglicht sie den Schülern und Schülerinnen, ihren Lernfortschritt während der Vorbereitung auf die Klassenarbeit eigenständig zu überprüfen und zu objektivieren. Die Leistungsrückmeldung durch die erzielte Note wird durch eine individuelle Rückmeldung ergänzt, die sowohl die Stärken als auch die Schwächen berücksichtigt.